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Browsergames - Ein kleiner Blick in die Zukunft

20.03.2013 13:39:32 Uhr

Browserspiele sind eine der zugänglichsten Formen von Spielen für jung und alt - und das nicht nur am Desktop. Dieses Merkmal wird sich halten, wenn auch die Konkurrenz für Browserspiele stärker wird - wenn es Konkurrenz ist.



Wer spielt eigentlich Browserspiele? Die Antwort ist ziemlich einfach: Jeder. Natürlich nicht jeder Einzelne der einen Internetzugang hat. Aber die Spieler die Browsergames als ihren Zeitvertreib wählen kommen aus allen Alters- und Interessengruppen. Browserspiele sind vor allem Kurzweilig oder haben eine große Community, welche durch das Spielkonzept sofort zur eigenen Community wird. Und natürlich machen sie Spaß, denn egal was man sich unter einem spannenden Spiel vorstellt es ist für jeden Geschmack etwas zu finden. Sei es Strategie, Action, Simulation oder Rollenspiel, keine Sparte blieb unangetastet in den letzten Jahren. Und das ist gut so, denn nicht zuletzt die Browserspiele stellen viele althergebrachte Methoden in Frage, wie man ein Spiel entwickelt. Dies betrifft sowohl die klassischen Plattformen PC und Konsole, aber auch die neuste Welt der Mobile-Games. Womit wir beim Knackpunkt wären um den es in Zukunft bei den Browserspielen gehen wird. Mobile-Gaming.

Ja, Mobile-Gaming ist das, was jedes Browserspiel sein muss. Kurzweilig und extrem leicht zugänglich. Ob auf dem Tablet, dem Smartphone oder dem Ultrabook - rein in den App-Store, das Spiel installiert und losgedaddelt. Und das tun immer mehr Spielinteressierte. Wo bleibt da noch die Zeit für den Browser? Stop! Ganz so einfach ist es nicht. Egal ob es der App-Store von Android, iOS oder Anderer ist um das Spiel seiner Wahl zu holen, geht es ersteinmal in den Browser. Auch wenn es für den Endnutzer oft nicht danach aussieht, so ist doch fast jeder App-Store im Kern ein Browser, welcher die Anfrage an einen Server stellt und von diesem die Antwort bekommt mit welchen tollen Spielen(Apps) er gefüllt ist. Erst danach geht es mit dem Spiel aufs Gerät und von dort aus über andere Wege auf den Bildschirm. Bereit gespielt zu werden. Doch nahezu jede App(Spiel) hält Zwiesprache mit seinem Mutterserver um Hitlisten auf dem Laufenden zu halten und Facebook und andere Dienste zu integrieren. Genau an dieser Stelle kommen die Mobile-Apps an eine Problemstelle. Denn viele Apps die entwickelt werden, basieren auf Sprachen und Entwicklungskonzepten, welchen erst beigebracht werden muss, mit dem WWW zu kommunizieren und jeder Dienst muss speziell integriert werden. Zudem ist nicht jede App auf jedem anderen Gerät(Betriebssystem) spielbar, bzw. muss in einer anderen Version dafür angepasst und bereit gestellt werden. Was hier fehlt ist eine Plattform, die unabhängig von den Geräten ist und von überall aufgerufen werden kann. Womit wir ganz klar und ohne Umschweife wissen, wohin dies führt. Zu unserem geliebten Browser.

Jetzt da wir einmal von unserem Browser weg und wieder zu ihm gefunden haben muss natürlich geklärt werden, wie die Apps der Zukunft aussehen müssen. Und auch, welche Technologien verwendet werden müssen. Die Antwort ist wieder einfach, ein wenig technisch und sie wird nicht nicht jedem schmecken: HTML5, CSS3, Javascript und eine serverseitige Hochsprache. Für Laien übersetzt: Die Mobile-Apps der Zukunft und damit auch die Spiele werden alle auf Technologien basieren, die plattformunabhängig über den Browser zugänglich sind. An diesem Punkt stellt sich nicht mehr die Frage ob es eine Zukunft für Browserspiele gibt, sondern nur noch, wie diese Browserspiele aussehen werden.